Jeder sechste Deutsche kennt ETFs – mit Vienna Life die Möglichkeiten und Einschränkungen dieser Indexfonds entdecken

Exchange Traded Funds, kurz ETFs, haben in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte sondergleichen erlebt. Mehr als 1.000 der börsengehandelten Indexfonds sind aktuell am Markt erhältlich, und die Zahlen steigen kontinuierlich. Eine aktuelle YouGov-Analyse zeigt, dass jedem sechsten Deutschen (17 Prozent) das relativ junge Finanzprodukt bereits ein Begriff ist. Und was die zukünftigen Abschlussabsichten angeht, stehen ETFs mit vier Prozent der Befragten nach den Aktien (sechs Prozent) und herkömmlichen Investmentfonds (fünf Prozent) auf Platz 3 der Anlageobjekte, deutlich vor Gold oder dem bewährten Sparbuch oder Bausparvertrag. Den Aufschwung und die Popularität der börsengehandelten Indexfonds sehen die Brancheninsider der Vienna Life insbesondere in deren günstiger Kostenstruktur und leichten Verständlichkeit begründet

Vienna Life: ETFs eher geeignet für Anleger, die gern selbst entscheiden

Als Indexfonds bilden ETFs in ihren Investitionen einen ausgewählten Börsenindex wie den DAX oder den Dow Jones möglichst exakt nach. Das Fondsvermögen wird also eins zu eins beispielsweise in den Wertpapieren angelegt, auf denen der jeweilige Index basiert. Dabei kann es sich um einen nationalen oder internationalen Aktienindex oder auch einen Immobilien- oder Rohstoffindex handeln. Mit dem Kauf oder Verkauf von ETFs können Anleger somit ganze Märkte wie den deutschen Aktienindex DAX, den deutschen Rentenindex Rex oder auch den Goldmarkt abdecken und bequem an der Börse handeln wie eine Aktie.

Die Anlageentscheidungen basieren jedoch auf keiner Anlagestrategie, zudem gibt es hier keinen Fondsmanager, der Anlagen umschichtet, wenn sich Investments schlecht entwickeln oder die Marktsituation sich ändert. Nach Einschätzung der Fondsexperten der Vienna Life sind ETFs daher eher für Selbstentscheider geeignet, die sich hinsichtlich der Entwicklung an den Märkten gern auf dem Laufenden halten und wissen, in welchen Index sie investieren wollen und wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, zu kaufen und zu verkaufen.

Keine Chance auf Überrenditen mit ETFs

Die Steuerung der Anlagen bei ETFs erfolgt im Wesentlichen durch ein Computerprogramm, welches die Investments automatisch kontrolliert und korrigiert, um die Zusammensetzung möglichst nahe am Index zu halten. Durch die Einsparung menschlicher Analyse- und Entscheidungsleistung fallen die Kosten für ETFs entsprechend geringer aus. Während bei aktiv gemanagten Aktienfonds beispielsweise jährliche Gebühren in Höhe von rund ein bis zwei Prozent anfallen, betragen diese bei den passiven Indexfonds lediglich um die 0,1 bis 0,5 Prozent. 

Diesen Kostenvorteil, so betonen die Anlageprofis der Vienna Life, bezahlen Besitzer von ETF-Anteilen unter Umständen jedoch recht teuer. Denn aufgrund der starren Verknüpfung mit dem Index besteht bei den Exchange Traded Funds keine Chance auf Überrenditen über die jeweilige Marktentwicklung hinaus. Anders bei aktiven Fonds: Dort ist die Outperformance gegenüber der Benchmark zumeist das erklärte Ziel der aktiven Anlagensteuerung. Dank tagesaktueller Marktanalysen können Renditechancen während Hochphasen ausgenutzt und die Risiken bei schlecht laufenden Börsen minimiert werden.