Wie performen Goldanlagen 2019? Experten der Vienna Life sehen interessante Chancen für das Edelmetall

Im vergangenen Jahr haben Goldanleger mit ihrem Sachwertinvestment einige Höhen und Tiefen durchlebt. Der September war mit dem Jahrestiefststand von 1.016,44 Euro je Feinunze die dunkelste Stunde. Doch mit einem Jahresschlusskurs von 1.118,99 Euro konnte das Edelmetall einen deutlichen Teil seiner Verluste zum Ende des Jahres wieder wettmachen. Insbesondere die Kursstürze an den globalen Aktienmärkten hatten die Goldstimmung in den letzten Wochen und Monaten des Jahres umgekehrt. Investoren setzten wieder stärker auf Gold und beflügelten damit auch den Preis. Zahlreiche Rohstoffexperten sehen für die kommenden Monate interessante Chancen für das Edelmetall. Im Folgenden zeigen die Finanzexperten der Vienna Life einige Gründe auf, warum sich 2019 zu einem interessanten Jahr für Gold entwickeln könnte

Langjähriger Bullenmarkt könnte sich dem Ende nähern

Einen Großteil des vergangenen Jahres litt Gold unter mangelndem Interesse der Investoren, da deren Haltung gegenüber risikoreicheren Anlagen wie Aktien ungebrochen positiv war. Noch bis Anfang Oktober überwogen beispielsweise bei den Termingeschäften die Short-Positionen für Gold: Es wurde eher verkauft als gekauft. Im Oktober begannen Finanzanalysten dann einen leichten Stimmungswandel gegenüber Gold zu verzeichnen, während Aktien Kurskorrekturen von rund zehn Prozent erfuhren. Nach mittlerweile über neun Jahren erwarten Brancheninsider ein mögliches Ende für den Bullenmarkt bei Aktien. Die steigende Aktienvolatilität in Verbindung mit den niedrigen Anleihezinsen führt nach Einschätzung der Anlageexperten der Vienna Life aktuell zu einem Umdenken zahlreicher Investoren hinsichtlich ihres Goldengagements. Denn Gold wird traditionell stärker gekauft, wenn andere Assetklassen weniger gut laufen.

Vienna Life: Dollar bremste 2018 Gold aus

Insbesondere der starke Dollar hat sich 2018 als Hemmschuh für Gold erwiesen und leistete aus Sicht zahlreicher Experten einen entscheidenden Beitrag zum Kurssturz im Sommer vergangenen Jahres. Der aufwertende Dollar verteuerte die Goldpreise in wichtigen Käuferländern wie Indien, China oder der Türkei. Eine abgeflaute Nachfrage aus den Reihen dieser bedeutenden Importeure wirkte sich zusätzlich dämpfend auf die Goldpreise aus. Dank der Zinsanhebung der US-Notenbank gewannen zudem US-Staatsanleihen an Attraktivität – auch hier hatte Gold gegenüber dieser erstarkenden Assetklasse einen schweren Stand. Doch Analysten gehen davon aus, dass der überbewertete Dollar seinen Zenit erreicht hat und 2019 seinen Höhenflug nicht weiter fortsetzen wird. Von einem Ende der Übermächtigkeit des Dollars würden nach Einschätzung der Anlageexperten der Vienna Life Metalle wie Gold besonders profitieren.

Globale Konjunktur schwächelt

Auch wachsende Konjunktursorgen haben das Potenzial, dem Goldpreis weiteren Anschub zu verleihen. Vor Kurzem verzeichnete deutliche Einbrüche bei den Preisen für Öl und Industriemetalle könnten erste Anzeichen für eine Verschlechterung der Weltwirtschaft sein. Zwar stieg der Goldpreis zuletzt nicht in dem Maße, in dem die globalen Märkte sich nach unten entwickelten. Nach Einschätzung von der Vienna Life zeigt die jüngste Preisentwicklung jedoch, dass Gold seine Attraktivität als Krisenwährung keineswegs verloren hat. Sollten die Sorgen der Anleger hinsichtlich der globalen Konjunktur steigen, dann könnte das Edelmetall sein besonderes Aufwärtspotenzial beweisen.

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